September 19

Ist das Technik oder kann das weg? – Alphacool Eissturm 45 3×120 Komplett-Set

Vorwort:

Wer sich dieses Set zulegen möchte sollte folgende Dinge dringend beachten:

1. Vergewissert euch, ob euer Gehäuse groß genug ist um dieses Set zu beherbergen. ( Gerade im Hinblick auf die dicke des Radiators + Lüftern sowie dem Bay AGB ).

2. Seht euch im Internet Video´s an, wie man so eine Wakü zusammen baut. Ja es liegt eine Anleitung bei, doch diese deckt längst nicht alles ab sondern eher nur die Basics ( später etwas mehr dazu )

3. Macht euch vor dem Einbau einen Plan, wo was hin soll und wie die Verschlauchung aussehen sollPlant eine “Drain” Leitung ein ( dazu bietet sich der Schnellverschluss der im Paket mit dabei ist an. ) zum entleeren des Systems Fluid Wechsel ) oder falls ihr es auseinander nehmen müsst/wollt.

Der Radiator: NexXxoS XT45 Full Copper 360 mm

Der Radiator ist ein Monster und mit mehr Anschlussmöglichkeiten, als ich je bei einem Radiator gesehen habe. Der Radiator hat mit seiner Größe und Dicke mehr als genug Kühlfläche, um sogar noch eine Grafikkarte mit in den Kreislauf einbinden zu können. Das Zubehör ist allerdings etwas versteckt und mir nicht gleich aufgefallen. Denn es ist so, dass alles Zubehör ( Stopfen, Schrauben und Inbusschlüssel ) in einem kleinen schwarzen Karton liegt, der aber auf 1. Blick eher nach Verpackungsmaterial aussieht und man sich so kurz wundert, ob es kein Zubehör gibt oder das womöglich irgendwo anders in der Verpackung des Sets zu finden ist.  

CPU Block: Eisblock XPX

Ein sehr schicker CPU Block wie ich finde, der sogar verändert werden kann ( nicht im Paket enthalten ). Der Einbau geht dank der beiliegenden Anleitung sehr simpel von der Hand. Besonders gut durchdacht sind die Klebepads auf der Backplate, damit man den Block problemlos festschrauben kann ( Achtung, die Schrauben nur von Hand anziehen ). Der Block hat einen 3 Pin Anschluss, um das OCool Logo leuchten zu lassen. Wärmeleitpaste gibt es als Spritze natürlich auch dazu, und das reichlich.

Der AGB: Das Eisfach

Der AGB muss in zwei Laufwerksschächte eingebaut werden und hat massig Möglichkeiten aber auch kleinere Schwächen. Optisch sieht der AGB toll aus, schön in tiefem schwarz und wieder kann das Logo per 3 Pin beleuchtet werden. Als extra kann man LED´s in die dafür vorgesehenen Löcher stecken, um den Inhalt des AGB zu beleuchten. Die Front besteht aus einem Soft Touch Material, dass allerdings Fingerabdrücke wie ein Magnet anzieht. Auch gibt es in der Front einen Fill-Port der per Schlitzschraubendreher aufgeschraubt werden muss ( eine Münze geht im Zweifel auch ). Allerdings ist es eine ordentliche Fummelarbeit, den Port dann nach vorn raus zu ziehen, da dieser ziemlich fest sitzt. Es gibt zudem zusätzliche Anschlüsse auf der Rückseite, um zb. einen Schlauch zusätzlich anzubringen damit das System entleert werden kann oder statt über den Fillport in der Front befüllt werden.

Die Pumpe: VPP755 Eispumpe

Die Pumpe ist direkt mit dem AGB zusammen verbaut, und muss daher nicht erst noch selbst eingebaut werden.Sie steckt bereits hinten im AGB drin. Die Pumpe hat ordentlich Power und ist dabei erstaunlich leise. Auf der Rückseite der Pumpe befindet sich ein kleiner Schalter, der mit einem Schlitzschraubendreher auf 5 unterschiedliche Stufen gestellt werden kann  Das gute Stück kommt mit 3 Anschlüssen daher: Molex, 3 Pin und 4 Pin PWM. Wer also die Pumpe gerne Stufenlos regeln möchte sollte folgende Einstellung verwenden: Stufe 5 per Schraubendreher auf der Rückseite und dann den 4 Pin PWM ans Mainboard ( vorzugsweise an den CPU FAN Anschluss da der quasi immer ein PWM Anschluss ist ). So kann man die Pumpe prima regeln. Andernfalls empfehle ich Stufe 3 und den 3 Pin Anschluss an einen der FAN Anschlüsse am Mainboard. In Sachen Lautstärke ist die Pumpe kaum bis gar nicht auszumachen und dadurch dass sie entkoppelt ist, übertragen sich auch keine Vibrationen auf das Gehäuse.

Lüfter: Eiswind Silent Edition

Beim ersten Auspacken der Lüfter viel mir das Design auf, dass mir unheimlich bekannt vor kam. Und als ich diese umdrehte zeigte sich ein bekanntes Gesicht: be Quiet! Es handelt sich bei den Lüftern um Silent Wings 3 im OCOOL Design. Netterweise liegt dem Packet auch noch ein Multistecker bei, womit man alle 3 Lüfter an einen PWM Anschluss dran bekommt. Und als Extra: die Lüfter selbst sind entkoppelt. ( Tip am Rande: Wenn ihr die Lüfter auf den Radiator bringen wollt, reichen die 30mm Schrauben die dem Radiator bei liegen ). Die Ecken der Lüfter lassen sich eigentlich abnehmen, aber da dieser Version die zusätzlichen Ecken fehlen die den normalen Silent Wings 3 bei liegt, macht es keinen Sinn diese abzunehmen.

Fittinge & sonstiges Zubehör im Set

Im Paket befinden sich 10 Fittinge wovon 2 einen 90 Grad Knick haben und 8 normale gerade Kompressionsfittige sind. Alles in schickem schwarz und sehr hochwertig. Ich persönlich bin mit dem Schlauchschneider nicht so richtig warm geworden. Das Ding macht zwar saubere Schnitte, wirkt in der Hand aber irgendwie unstabil und “billig” ( wie eine große Wäscheklammer aus Plastik nur mit einem Messer in der Mitte ). Ich habe schlussendlich zu einer normalen Schere gegriffen, da die etwas handlicher war.

Den Schnellverschluss habe ich als Ausgang zum Entleeren des Kreislaufs verwendet. Der AGB hat dafür einen Extra Ausgang aus der Rückseite ( steht DRAIN drauf). Dort ein normaler Fitting dran, etwas Schlauch und am Ende den Schnellverschluss.

Nicht fehlen darf natürlich ein Stecker um das Netzteil zu überbrücken und Schlauch. Beim Schlauch handelt es sich um einen 13/10 PVC Schlauch ( 13mm Außendurchmesser, 10mm Innendurchmesser ) mit 3 Metern Länge. Nicht wundern, wie die meisten Dinge aus PVC riecht der Schlauch zu Anfang etwas streng aber das gibt sich mit der Weile. Mit 3 Metern ist allerdings mehr als genug Schlauch da, um auch längere Strecken zu meistern.

Mit im Paket sind ebenfalls ein Trichter sowie 1L Cape Kelvin Catcher welches durchsichtig ist. Wer kann dem empfehle ich, nicht den Einfüllstutzen an der Front des AGB zu verwenden, sondern einen der beiden oberen Ports im Deckel des AGB´s zu nehmen da es mit Trichter beim Einfüllstutzen schnell dazu kommt, dass Flüssigkeit überläuft und dann womöglich am Gehäuse runter läuft. Wer einen der beiden 90 Grad Fittinge übrig hat, kann sich daraus und einem Stück Schlauch auch eine Füllhilfe basteln.

Temperaturen & Lautstärke
Verwendet wurde ein I7 8600K @ Stock Speed

Die Temperaturen sehen wie folgt aus:

Idle: 26 Grad ( bei 30% Leistung Pumpe und 600RPM der Lüfter )

Last: 41 Grad ( bei 35% Leistung Pumpe sowie 800RPM der Lüfter )

Lautstärke:
Die Lüfter und selbst die Pumpe arbeiten einem Bereich, wo man nie von Laut sprechen kann. Selbst bei Volllast ist maximal ein Säuseln zu vernehmen. Die Silentwings gehen mit maximal 15db(A) zu Werke.

Fazit & Tipps
Ich kann hier jedem nur anraten, seinen Loop ordentlich zu planen. Des weiteren empfiehlt es sich, den Radiator vor Benutzung mit destilliertem Wasser einmal aus zu spülen ( Stopfen überall rein außer an 2 Öffnungen, das destillierte Wasser rein und kräftig schütteln. ) Grund dafür können kleinste Teilchen sein die bei der Produktion entstehen und mit Pech ihre Runden im Loop drehen.

Zieht alles nur Handfest an, niemals mit einer Zange da ihr sonst Gewinde und womöglich eine der Komponenten beschädigt. Auf dem Loop ist nie soviel Druck, dass es Werkzeug bräuchte um alles dicht zu halten.

Plant immer eine “Drain”-Leitung. Denn man weiß nie, ob man seinen Loop mal vergrößern bzw. erweitern will, oder einfach auch mal farbliches Fluid einsetzen will.

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass das Set toll ist und an alles gedacht wurde. Ich finde allerdings die Kombination 360er Radiator ( mit 45mm ) und Bay Reservoir nicht ganz passend, da man dann ein wirklich großes Gehäuse braucht um alles ab zu decken.

Preis/Leistungstechnisch gibt es nichts zu meckern auch wenn ca 300€ nicht gerade wenig sind. Dennoch bekommt man dafür ein komplettes Sorglospaket, wo wirklich nichts fehlt. Auch ist noch genug Luft da, um zb. eine Grafikkarte in den Kreislauf einzubinden.

Ich danke an dieser Stelle Alternate für die Bereitstellung des Artikels welchen ihr hier kaufen könnt : LINK

Januar 11

Hart…Härter…Flixbus!

Wer bis dato von A nach B reisen wollte innerhalb Deutschland, der hatte eigentlich nur 3 Möglichkeiten: Entweder selbst fahren, mit der deutschen Bahn fahren oder fliegen. Und je nachdem was man wann, wie und wo buchte kam man entweder günstiger weg, oder musste ein Organ verkaufen um die Reise bezahlen zu können. Mittlerweile hat sich aber eine 4. Option dazu gesellt: Fernbusse.

Fernbusse sind was die Preise angeht, quasi nicht zu schlagen. In meinem Fall waren es 49 Euro hin und zurück. Doch wo ist der Haken? Die Pro´s und Cons, sowie meine persönliche Erfahrung dazu gibt in folgenden Zeilen zu lesen.

Fangen wir also vorn an:

Das Buchen:

Das geht ganz unproblematisch entweder per Homepage, oder aber per Flixbus App. Registrieren, angeben wann man wo hin will und man bekommt dann eine Liste an möglichen Fahrten ausgespuckt und bekommt auch gleich den Preis angezeigt, der für die jeweilige Fahrt abgerufen wird. Man kann eine Einzelfahrt buchen, oder auch Hin & Rückfahrt zusammen. Zum bezahlen werden einem die üblichen Verdächtigen a la Paypal, Kreditkarte oder Abbuchen angeboten. Die Tickets bekommt man dann entweder direkt auf die App oder man muss diese ausdrucken. Aber es ist auch möglich, die Tickets einfach nur als PDF auf dem Smartphone zu haben.

Check-in & die Sache mit dem Gepäck:

Flixbus verlangt, dass man 15 Minuten vor Abfahrt da sein soll. In meinem Fall allerdings war der Bus selbst 5 Minuten vor Abfahrt noch nicht da. Das Gepäck muss man selbst in den Laderaum werfen, wobei da auch getrennt ist je nachdem wo man aussteigt. Nebenbei sei erwähnt, dass pro Mitfahrer ein Koffer sowie ein Teil Handgepäck gestattet ist. Auf meinen Koffer wurden allerdings einfach andere Koffer drauf geworfen, was im Fall von zerbrechlichen Gegenständen schnell in Mord & Totschlag endet.

Der Check-in selbst läuft nach dem Muster „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ ab. Jedes Ticket hat einen QR Code, den der Fahrer mit seinem Handy abließt und so prüft ob das Ticket gültig ist. Danach darf man einsteigen und sich einen Sitzplatz aussuchen.

Komfort, Wlan und die mobile Gaskammer:

Ihr sucht immernoch den Haken oder? Oder hier kommt er: Die Sitze sind sowas von unbequem, dass ich mir nach der ersten Stunde der Fahrt bereits gewünscht hätte, ich hätte sowas wie ein Sitzkissen oder ähnliches mitgenommen. Man hatte eigentlich das Gefühl, auf völlig durchgesessenen Sitzen Platz zu nehmen. Aber immerhin gab es mehr Beinfreiheit als in den meisten Fliegern gen Sonne.

Das Wlan im Bus war eine Mischung aus „Echt jetzt?“ und „Ah okay, verstehe“. Ersteres, weil manchmal aus irgendwelchen „Gründen“ Webseiten einfach geblockt wurden und letzteres, weil keiner der hiesigen Streamingdienste funktionierte, nichtmal Youtube. Klar, bei 25+ Mitfahrern im Wlan, und alle gucken irgendwas bei Netflix…sowas lässt das Wlan dann sicherlich auch schonmal zusammen brechen, aber Internetseiten sperren, die weder irgendwas mit Streaming zu tun haben oder Downloads? Immerhin funktionierte Whatsapp , und die meisten Spiele auf dem Handy funktionierten ebenfalls.

Kommen wir zu einem heiklen Thema dem „Board-Klo“. Ich persönlich bin kein Fan von öffentlichen Klo´s, denn man weiß nie was einen erwartet und meistens eben nichts Gutes. Jeder Bus bei Flixbus besitzt diese mobile Gaskammer. Warum ich das Ding so nenne? Nun…stell dir folgende Situation vor: Du musst dringend, und vor dir war jemand auf dem Micro-Klo und hat ein Ei gelegt..ich glaube ich muss an dieser Stelle nicht weiter erzählen um zu verdeutlichen was ich meine.  Immerhin wurde an einer Haltestelle das Klo von Personal gereiningt. Aber generell galt „Hinterlasse es so wie du es vorfinden möchtest“. Ich entschloss mich also eher dazu wenig zu trinken, und bis zum Ende der Fahrt einzuhalten, was wenn auch knapp geklappt hatte. Auf der Rückfahrt wurde das Klo nebenbei erwähnt nicht gereinigt irgendwo.

Fazit:

Prinzipiell hat Flixbus & Co durchaus seine Daseinsberechtigung, wenn man auf den Preis guckt. Allerdings sollte man neben ordentlichem Sitzfleisch auch noch eine Engelsgeduld haben. Warum? Nun, man sitzt ziemlich nah bei einander und so geschah es zb auf der Hinfahrt, dass ich einen verkappten Finnen ( oder was auch immer das war ) neben mir sitzen hatte, der sich über die Lautstärke meiner Musik beschwerte. Es wunderte mich so gar nicht, wenn ich mir seine 5€ Knopfkopfhörer ( nicht die In-Ear Dinger sondern die Dinger die man sich so ins Ohr hängt aus Hartplastik ) ansah, dass der meine Musik mit genießen durfte. Irgendwann stieg dieser aus, und ich hatte einen zunächst Okay scheinenden Typen neben mir. Dieser schlief allerdings irgendwann ein, machte es sich auf meiner Schulter gemütlich und fing an zu sabbern. Eine simulierte „Baustelle“ und der damit verbundene Stoß meiner Schulter weckte ihn schließlich auf, und ich war ihn los. Auf der Rückfahrt ähnliches…ein junges Paar musste sich leider getrennt setzen, da einfach keine eigene Sitzreihe mehr frei war. So kam es, dass eine zierlich Asiatin neben mir Platz nahm, welche auch irgendwann einschlief und meine Schulter als Kissen gebrauchte.

Ihr seht also, ohne ein wenig Geduld und „Nettigkeit“ ( hätte der Finnentyp nochwas gesagt, hätte ich ihn zu seinem Handgepäck in den Stauraum gestopft ), sollte man sich mit dem Thema Flixbus auch gar nicht erst auseinander setzen. Auch sollte man keine Angst vor Menschenmassen haben ( der Bus war trotz 23. Dezember komplett voll ) oder körperlicher Nähe mit Fremden ( beides Dinger die ich gar nicht mag, aber das weiß man vorher auch nicht ).

An dieser Stelle sei auch noch der Fahrer der Hinfahrt erwähnt. Dieser war nicht nur schlecht gelaunt, sondern gab in der Sprechanlage des Busses folgendes von sich: „Tja wir sollten um 14.30 an Bahnhof X ankommen, aber packen wir eh nich weil alles scheiße und Straßen voll…und habter Pech, habt mich nun an der Backe. Gute Fahrt!“

Preislich geht Flixbus auf jeden Fall in Ordnung. Aber man muss sich bewusst sein, auf was man sich einlässt und einen erwartet. Fliegen hätte Hin und zurück gut 80 Euro gekostet, aber den Vogel schießt die Deutsche Bahn mit 152€ für 2. Klasse ohne Sitzplatzreservierung ab.

November 26

2016 ist tot…es lebe 2016!

Verwirrt? Sehr gut!

Der November ist quasi rum, und die ersten fangen mit ihren „Review 2016“ bzw. „Rückblende 2016“ an…also warum nicht auch ich?

Und Himmel, was war dieses Jahr nur alles los? Trump Präsident, Brexit und der Putschversuch in der Türkei. Und dann noch die ganzen gestorbenen Künstler wie zb. Bud Spencer, Götz George und Alan Rickman. Als hätten sie geahnt, was da alles auf die Menschen zu kommt nach dem Motto „fuck this shit im out“.

Hier meine Liste der erwähnungswürdigen Verstorbenen:

David Bowie – 10. Januar
Alan Rickman – 14. Januar
Peter Lustig – 23. Februar
Guido Westerwelle – 18. März
Muhammad Ali – 3. Juni
Götz George – 19. Juni
Bud Spencer – 27. Juni
Leonard Cohen – 7. November

Und 2016 war auch persönlich eine verdammte Achterbahnfahrt. Kämpfe mit sich selbst aber auch mit anderen und wegen anderen.  Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, dass man sich fragt „warum oder wofür hab ich das jetzt gemacht“? Ich glaube noch nie in meinem Leben hatte ich diesen Zustand so oft wie in diesem Jahr. Wären manche Menschen in diesen Momenten nicht da gewesen, wäre ich hoffnungslos baden gegangen. An dieser Stelle danke euch für eure Freundschaft, euren Eifer mir in den Arsch zu treten aber auch Trost zu spenden und zu unerstützen. Ohne euch, hätten die letzten Monate wie Steine in meinem Magen gelegen.

 

Danke wirklich Leute, aus tiefstem Herzen.! ( Ich denke ich muss hier keine Namen nennen 😉 )

Nur noch ein paar Wochen, und 2016 ist Geschichte. Ich bin nicht traurig darüber im Gegenteil. Aber scheinbar möchte 2016 noch mit einigen Überraschungen das Land verlassen. Denn aus dem nichts tauchen plötzlich Menschen auf, die große Fußspuren in der Seele hinterlassen. So große, dass man sich fragt „Wo zum Henker warst du mein ganzes Leben über?“. Solltet ihr bereits so einen Menschen in eurem Leben haben, hier mein Rat für euch: Lasst die Person niemals gänzlich gehen! Menschen wie diese sind es, die das Leben für einen selbst erst vollständig machen. Kämpft um diese Menschen wie eine Löwin um ihr Neugeborenes, denn sie sind es wert.

Aber nicht alles war grundsätzlich schlecht in 2016. Denn auch wenn viele Erfahrungen schmerzhaft waren, so hat man dennoch immer wieder etwas gelernt. Sei es über einen selbst, oder im Umgang mit anderen. 2016 hat mir ein deutlich dickeres Fell beschert und mein Verstand ist schärfer denn je, und das werden einige Leute in meinem Umfeld auch sehr schnell merken.
Wenn 2016 also irgendwas war, dann sehr lehrreich.

2017 wird spannend für mich. Soviel zu tun, soviel zu erleben,soviel zu Leben und soviele Möglichkeiten. Zwar gibt es noch kleinere Hürden die erledigt werden müssen, aber ich werde mit Anlauf in 2017 rein springen und die gewaltigste Arschbombe hinlegen die man je gesehen hat.

Jetzt kommt erst einmal Weihnachten und ich bin schwer gespannt wir das wird.

Ich für meinen Teil kann 2017 kaum erwarten.

Und in diesem Sinne:

September 10

Bagalot: Es geht los! Erste Info´s und Links

Es geht loooooos! Nein im ernst! Ja echt!

 

Tja wer hätte es gedacht aber die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Sicher es fehlt noch hier und da noch etwas in Sachen Feinschliff, aber das kommt dann nach und nach hinzu.
Manche Banner sind wohl noch etwas gewöhnungsbedüftig, was aber daran liegt das mir eine zündende Idee für den Banner fehlt.

Was die technische Seite angeht, muss ich mich nur noch mit meinem Internet Anbieter rumschlagen, da die Upload-Rate nicht so richtig stimmt die hier eigentlich ankommen soll. Ein Mini-Testlauf fand ja schon per Facebook und der BNet Software statt, war jetzt aber nicht so der Renner. Ich weiß nicht so recht, ob die Bnet Software schuld war, oder ob es Facebook versemmelt hatte. Fakt ist aber, das die Qualität nicht guckbar war von dem was ich im nachhinein so gesehen habe ( Kartoffelkamera *hust* ). Auch ist mir aufgefallen, dass scheinbar das Mikrofon später nicht mehr aufgezeichnet wurde, was ziemlich blöd ist wenn man wie ein Wasserfall sabbelt und dann am Schluss noch sagt „Hinterlasst mir doch mal ein Feedback ob es erträglich war bla bla bla“…wen wundert es da, dass nix kommt an Feedback?

Ich werde also erstmal bei Twitch anfangen, wo die Qualität deutlich besser ist und man mehr Möglichkeiten hat manches etwas zu Customizen. Es sei aber erwähnt, das die Webcam erstmal noch aus bleiben wird was an der mülligen Upload-Rate liegt. Zudem sind die Bags noch nicht fertig. ( Schande über mich )

Kommen wir zu dem Teil den manchen vermutlich eher interessiert: Die Links

Twitch: Link
Facebook: Link
Youtube: Link

Der Plan:
Facebook wird so die primäre Plattform sein für die Kommunikation, sprich was für Games würdet ihr gerne sehen bzw. welchen Inhalt generell aber auch für Feedback der Streams zB. was Bild & Ton angeht. Youtube wird das Medium der „Best Of Streaming“ werden. Sprich besonders witzige Dinge aus dem Stream bzw. den Streams werden geschnitten und noch etwas aufgepeppt und dann dort zu finden sein. Twitch wird wie zu erwarten die Basisplattform sein.

Was wird es zu sehen geben?
Der Startschuss wird entweder mit World of Warcraft oder Minecraft ( Life in the Woods ) fallen. Bin mir noch nicht ganz schlüssig, aber wenn ihr Spiele habt die ihr gern sehen wollt zB. weil ihr überlegt euch das Spiel zu kaufen und eben nicht schlüssig seid, ob es was für euch ist oder einfach nur so: her mit euren Ideen! Bin für ziemlich alles offen. Egal ob Triple A Titel oder irgendwas aus der Indie Ecke oder auch Browser Games. Egal her damit! Und ihr seid auch herzlich eingeladen, mit mir zu spielen.

Wann geht´s endlich los?
Tja überraschung: Schon heute Abend um 20 Uhr!

Tja also wer mag…man sieht sich später 😉

Juli 6

Ist das Technik oder kann das weg? – Die Serie & Review Oneplus 3

Ich hatte sowas schon einmal gemacht für den Raspberry PI2 ( Link ) aber damals hieß es eben „Raspberry Pi2“ – Ist das Technik oder kann das weg?

Ich dachte mir, da ich öfter irgendwelches Zeug geschickt bekomme, da kann ich ja auch gleich eine Serie draus machen. Daher wird dieser Eintrag hier der 1. unter dem Banner „Ist das Technik oder kann das weg?“ laufen.

Fangen wir also an…

Ist das Technik oder kann das weg? – Oneplus 3

Beim Namen Oneplus klingelt bei den meisten erstmal gar nichts. Selbst beim Mutterkonzern Oppo wird ziemlich fast jeder sagen: „Wer?“
Okay, es sind beides chinesische Firmen und in Deutschland recht unbekannt, allerdings machte sich Oneplus mit seinem allerersten Smartphone einen Namen, das auch unter dem Titel „Flagship Killer“ lief.  Oneplus schaffte es, ein Smartphone mit Top-Hardware aufzuwarten, zu einem Preis das Samsung und Apple Angstschweiß ins Gesicht trieb. Um es etwas zu konkretisieren: für die Hälfte eines Top Smartphones von Apple oder Samsung bekam man mindestens gleichwertige Technik, wenn nicht sogar schnellere.

Mit der Zeit kamen von Oneplus immer neuere Geräte bis zu dem neuen Oneplus 3, welches ich euch heute vorstellen möchte.

Fangen wir also mal bei den technischen Daten des Geräts an:

Display 5,5 Zoll großes Optic AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (401 ppi)
Prozessor Qualcomm Snapdragon 820 Quad-Core-SoC (2.15GHz Dual + 1.6GHz Dual),im 14nm-Verfahren gefertigt und 64 Bit-tauglich
Arbeitsspeicher 6 GB RAM
Interner Speicher 64 GB, UFS 2.0
Kamera hinten 16 MP Sony IMX 298 Sensor mit 1.12 µm Pixelgröße,  f/2.0-Blende, OIS:/EIS:und PDAF
Kamera vorne  8 MP Sony IMX179 Sensor mit  1.4 µm Pixelgröße EIS und f/2.0-Blende
OS OxygenOS auf Basis von Android 6.0.1 Marshmallow
Akku 3000 mAh, nicht auswechselbar, Fast Charging
Konnektivität WiFi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), Bluetooth 4.2 LE, USB 2.0, Type-C, NFC,
Netzwerk LTE Cat.6
Maße 152.7 x 74.7 x 7.35 mm
Gewicht 168 Gramm

Samsung & Co. bieten diese Technik für 600 Euro aufwärts an, aber jetzt kommt es: Das Gerät kostet gerade einmal 400 Euro.
Man bekommt also Top Hardware für einen sehr erträglichen Preis.

Optisch hat das OP3 einen Körper aus Aluminium mit 2 Streifen auf der Rückseite für die Antennen. Das OP3 sortiert sich irgendwo zwischen einem HTC M9 und einem IPhone ein mit einem Hauch Samsung. Mit bösem Willen könne man jetzt sagen „Ja kommt doch eh aus China das Teil, die klauen da eh alles“- und ja, vieles kommt sehr bekannt vor aber muss es deswegen gleich schlecht sein? Auffällig beim OP3 ist der „Kamerahügel“ auf der Rückseite, denn die Kamera steht sehr deutlich ab vom Aluminiumgehäuse. Im Internet gibt es zu diesem Hügel unterschiedlichste Meinungen, die einen finden ihn egal andere hingegen sind der Ansicht, Oneplus hätte das Gehäuse ruhig ein wenig dicker machen können und zb. mehr Akku rein packen damit das Gehäuse mit der Kamera abschließt. Ich persönlich finde den Hügel gar nicht so schlimm und mit einem Cover fällt dieser auch gar nicht mehr so auf.

Neben dem Kamerahügel finden sich an dem Gehäuse ansonsten die fast üblichen Verdächtigen. Auf der Unterseite findet sich der Kopfhöreranschluss sowie der USB Type-C Anschluss und der Lautsprecher. Auf der rechten Seite findet man den Power Button und den Sim Tray. Hier sei zu erwähnen, dass das Gerät dual Nano Sim unterstützt aber keinen Slot für Micro SD Karten besitzt. Wer aber ein IPhone hatte, weiß wie man mit gegebenem Speicher zurecht kommt der beim OP3 64GB beträgt. Auf der linken Seite befindet sich die Lautstärke Wippe und eine kleine Besonderheit. Das OP3 besitzt einen Notification Slider welcher 3 Positionen hat. Ganz nach unten geschoben bekommt man alle Benachrichtigungen und Anrufe. Auf Mittelstellung, bekommt man nur noch Benachrichtung von vorher festgelegten Quellen und Personen und auf der obersten Stellung sind sämtliche Benachrichtigungen ausgeschaltet. Die Front bietet eine 8MP Kamera, eine Status LED und den Fingerprintsensor, der mit Verlaub gesagt abartig schnell ist. Eine Milisekunde mit dem Finger auf den Sensor reicht, um das Telefon zu entsperren.

Kommen wir zur Leistung und ein kurzer Blick auf den AnTuTu Benchmark zeigt, dass das OP3 das derzeit schnellste Smartphone ist. Laut AnTuTu hat das OP3 142983 Punkte und sitzt auf Platz 1. Das erste Gerät von Samsung folgt erst auf Platz 7 mit 134599 Punkten und das erste Apple Gerät auf Platz 8 mit 133781. Mit ein Grund warum das Gerät auf Platz 1 gelandet ist dürfte der wohl sehr große Arbeitsspeicher von 6GB sein. Ich hatte während der Benutzung des OP3 niemals Lags,Ruckler oder andere Leistungseinbußen und erst als 6 sehr anspruchsvolle 3D Spiele gleichzeitig liefen, ging das OP3 in die Knie.

Wenn man sich die technischen Daten anguckt fällt einem vielleicht auf, an welcher Stelle ein wenig gespart wurde. Denn es ist lediglich ein Full-HD Amoled Display mit 5,5″ verbaut,während andere Geräte mit deutlich höheren Auflösungen daher kommen. Doch auch das „nur“ Full-HD Display macht einen guten Job, mit einer kleinen Schwäche. Denn es ist so, dass das OP3 ein Problem mit Sonnenlicht hat. Im Klartext bedeutet es, dass das Display selbst bei maximaler Helligkeit in der Sonne schwer abzulesen ist.

Ein besonderes Extra bietet die sogenannte „Dash“ Technologie. Diese lädt den Akku in etwa 30 Minuten fast voll auf und die 3000 mAh reichen bei normaler Benutzung locker über den Tag hinweg. Sollte der Akku aber doch mal knapp werden, dann einfach das Dash Ladegerät an die Steckdose und 30 Minuten warten.

Die Kamera..nun das ist für mich ein zwiespältiges Thema. Einerseits ist die Kamera okay und die automatischen Hilfen für schöne Fotos pfuschen einem nicht zu sehr ins Handwerk, aber bei Video´s meint es der Autofokus irgendwie zu gut. Das bedeutet also, dass der Fokus manchmal Probleme hat das ausgewählte Motiv fixiert zu behalten. Der eingebaute Bildstabilisator scheint irgendwie auch nur zu arbeiten wenn er denn Lust hat. Die Kamera ist unter dem Strich also nicht unbedingt schlecht, aber der Autofokus und Bildstabilisator brauchen dringend ein Softwareupdate.

Der letzte noch fehlende Teil ist die Software. Diese basiert auf Android 6.01 Marshmallow, heißt bei OP3 Oxygen OS. Grundlegend ist es ein Stock Android ohne irgendwelchen Schnickschnack den andere Hersteller sonst mit drauf werfen. Sicher auch beim OP3 ist ein wenig „Bloatware“ vorhanden, welche aber komplett deinstalliert werden kann wenn man möchte. Aber hier ist leider nicht alles Gold das glänzt, denn das OP3 hat einen schwerwiegenden Fehler in der Software. Eigentlich, ist es nicht einmal die Schuld von Oneplus sondern mehr von Google selbst, die Android 6 unbedingt so stromsparend machen wollten wie möglich. So passiert es, das exakt nach 8 Minuten und 30 Sekunden das Telefon in einen sogenannten „Schlafmodus“ übergeht um eben Strom zu sparen. Dieser Modus bewirkt, das keinerlei Benachrichtungen von zb. Whatsapp oder Gmail mehr vom Telefon abgerufen werden. Erst das Aufwecken, sprich entsperren des Geräts per Fingerabdruck/Code/Geste unterbricht diesen Modus und die Nachrichten werden schlagartig abgerufen. Eigentlich haben dieses „Problem“ alle Geräte die mit Android 6 dank Google, aber durch kleinere Anpassungen im Code kann man diesen 8 Minuten 30 Sekunden Timer unterbrechen, doch hat das OP3 diese Anpassungen noch nicht. Oneplus arbeitet bereits an einer Lösung aber diese wird wohl noch etwas dauern.

Fassen wir also zusammen, ist das OP3 perfekt und der „Flagship-Killer“? Ja und nein. Ja, weil für diesen Preis man kaum mehr Smartphone bekommt. Es ist unheimlich schnell und der Arbeitsspeicher sorgt für ordentlich Tempo. Der Fingerprintsensor erkennt Finger in einem Augenblick und das Aluminiumgehäuse ist zwar sehr glatt aber zeitgleich ein Handschmeichler. Die Kamera schießt gute und scharfe Bilder, wenn der Autofokus und Bildstabilisator mitspielen, jedoch die Ausfälle in der Software gerade was Benachrichtigungen angeht ist ein absoluter SuperGau und wird im Forum von Oneplus bereits eifrig diskutiert und beanstandet. Vor kurzem gab es auch ein Firmwareupdate das eben diesen Fehler beheben sollte, jedoch klappte das vorn und hinten nicht, weswegen das Update kurzfristig nichtmehr verteilt wurde um dem Grund nachzugehen. Das Nein gibt es also nur wegen der schlechten Software und der Kamera mit Eigenleben. Generell ist das OP3 ein sehr gutes Smartphone, wenn Oneplus es jetzt noch schafft die genannten Probleme zu beseitigen, gibt es fast nichts zu meckern. Die Akkuleistung geht absolut in Ordnung und wenn nicht, ist das Telefon in einer halben Stunde fast wieder voll aufgeladen dank der Dash Technologie.

Kurzum: für 400 Euro bekommt man ein sehr ordentliches Smartphone mit einer Ausstattung, die es zu diesem Preis wohl kaum ein 2. mal gibt.

Das OnePlus 3 gibt es hier zu kaufen.

Update 08.07.2016: Mittlerweile hat OnePlus ein weiteres Update veröffentlicht, welche die Probleme mit den Benachrichtigungen behebt. Auch ein sRGB Modus wurde hinzu gefügt.