November 27

Abseits von allem – Tag 3 Weihnachten & das drumherum

Tag 3 startete etwas verzögert, denn allmählich macht sich die Schlaflosigkeit bemerkbar. Man fühlt sich gerädert und motzt für Kleinkram. Selbst extra starker Kaffee vermag da nicht viel zu helfen. Aber hey, das Wetter war super also raus verdammt, eventuell hebt das etwas die Laune. Und tatsächlich, kaum sitzt man in der Bahn geht es einem gleich besser….nicht. Eine Schulklasse auf dem Weg gen was auch immer steigt dazu. Da ich mich auf einem 4er nieder gelassen hatte ( böser Fehler nebenbei bemerkt ), war ich umringt von 3 der Knirpse. Die schrien herum, kloppten sich und kletterten rum, als wäre die Bahn ein Abenteuerspielplatz. Blöd nur, das selbst die Kopfhörer nicht in der Lage waren die Lautstärke zu dämpfen. Die Knirpse entschuldigten sich zwar brav jedes Mal wenn ich was mit ab bekommen habe, aber so nach dem 3. oder 4. mal fühlt man sich verarscht.

Tja und so ein Zufall die müssen genau bis dahin fahren, wo ich auch raus muss….herrlich. Man beißt also die Zähne zusammen und hofft, das die Fahrt schnell zu Ende ist. 20 Minuten später war man dann endlich am Ziel.

Die Altstadt war wie zu erwarten um diese Jahreszeit weihnachtlich geschmückt und überall leuchteten die Weihnachtsbuden. Es ist das 1. Jahr, das ich nicht selbst aktiv bin auf dem Weihnachtsmarkt. Sonst half ich jedes Jahr einem guten Freund aus mit seinen beiden Buden aber dieses Jahr war ich auch da „Abseits von allem“. Eigentlich wollte ich ihn besuchen aber erwischt hab ich ihn irgendwie nicht.

Am Rhein unten stand ein Eiffelturm der mit Kränzen und Kerzen geschmückt war, sicherlich wegen der Anschläge in Paris. Leute blieben stehen, zündeten eine Kerze an und stellten sie dazu. Tja..Paris die Sache war schon ziemlich übel und mir tun die Familien und Menschen leid, die ihre Liebsten dort verloren haben. Für die wird nichts mehr so sein wie es mal war. Egal wie man einen Menschen verliert, sei es nun durch Tod, verlassen werden oder welche Art auch immer…diese Menschen hinterlassen wenn sie geliebt wurden eine gewaltige Lücke, die auch sonst niemand zu schließen vermag.

Ich weiß nicht, wie lange ich in der Altstadt unterwegs war aber immerhin gab es einige Bilder, wovon manche aber dringend eine Überarbeitung brauchen, da meine „Skills“ in Sachen Fotografie eher mangelhaft sind.

Ein Arbeitskollege kam gegen Abend auf die Idee, ich solle doch den Mond knipsen. Und ja, das Wetter bot sich an. Sternenklare Nacht und der Mond strahlte so schön hell. Also frisch ans Werk…aber egal was ich gemacht habe und was ich eingestellt habe, wirklich scharf bekommen hab ich den Kollegen irgendwie nicht. Nach etwa 20 Versuchen mit verschiedenen Einstellungen sowie quasi erfrorenen Händen, entschloss ich mich es gut sein zu lassen.

Das Endergebnis davon erspare ich euch an dieser Stelle, da die aussehen als hätte ich eine Glühbirne geknipst.

Etwas frustriert ging es dann gen Bett. Hatte ich schon erwähnt, dass das Fernsehprogramm fürs Heck ist? Big Brother Nr. „ichhabkeineahnunggucktdasüberhauptnochwer“ und irgendwelche Uralt Serien a la Bonanza oder eine Doku über Schiffsbergungen…

 

Naja anbei gibt es eine kleine Hand voll Bilder die erträglich waren ohne Nachbearbeitung.

 

DSC_0040 DSC_0033 DSC_0032



Copyright 2017. All rights reserved.

Veröffentlicht27/11/2015 von StefanBasen in Kategorie "Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.