Juni 13

Zweites Tattoo & die Geburt von „Bagalot“

Wo fange ich diesen Eintrag nur an und vor allem wie?

Ich glaube wir fangen wie es die Überschrift schon sagt beim Tattoo an. Ja ich bekomme ein 2. Tattoo. Was es wird? Rückblickend auf mein Leben der letzten Monate und die Dinge die mir passiert waren, sind einige Menschen die mir nach allem noch geblieben sind der Meinung, das ich meinen Kurs verloren hätte. Das ich aus den Augen verloren hätte, wo ich eigentlich mal hin wollte und auch hin gehöre. Eigentlich sehe ich mich als Ehemann und Vater von zwei supersüßen Kindern. Warum ich bis dato keine habe? Wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich lange Zeit Angst Vater zu werden. Der Hintergrund ist, das meine Kindheit als solches grausam war und ich Angst davor hatte, das zuviel von meinem Vater in mir steckt. Ich will nicht auf Details eingehen was genau damals alles passiert ist, aber wer mich etwas länger und besser kennt weiß um meine Geschichte und mein Leben als Kind – und glaubt mir die war alles andere als schön.

Grundsätzlich sind wir die Summe unserer Erfahrung die wir im Leben machen und auch erleiden müssen. Und so trieb sich Unsicherheit im Geiste herum. „Kann ich ein guter Vater sein?“, „Kann ich besser als mein Vater sein?“- ja solche Dinge kreisen einem im Kopf herum, und das obwohl alle Welt die einen kennt der festen Meinung ist, das mein ein Super-Papa wäre. Liebevoll, gütig und etwas nerdig/geek. Ich stellte es mir unsagbar toll vor, Sonntags Morgens von der Bande geweckt zu werden um den Sonntag mit einer kleinen Kissenschlacht oder Kitzelattacke zu starten.

Tja das Schicksal meinte es anders und ich werde 38 dieses Jahr. Die Wahrscheinlichkeit dieses Glück noch erleben zu dürfen ist quasi schon abgelaufen. Hinzu kommt der Fakt, dass ein Partner mit dem ich das haben könnte quasi nicht existent ist, und diejenige mit der ich mir das vorstellen kann sieht mich nicht.

Kommen wir also zum Tattoo zurück. Es wird ein Kompass werden, der sich dann auf meinem Unterarm wiederfinden wird nähe der Armbeuge. Ein Kompass deswegen, damit ich nie wieder meinen Kurs verliere und nie wieder vergesse woher ich komme.

 

„Bagalot“…ja das Thema dürfte vermutlich viel interessanter für einige sein. Wie zum Henker kam es überhaupt zu diesem Namen fragt sich mancher vielleicht gerade. Ausgelöst war die Nummer davon, das ich das eine oder andere Problemchen mit meinem Blog hatte ( WordPress kann fies sein) und mir dann das Hirnschmalz abhanden kam was ich eigentlich schreiben wollte. So schrieb ich also bei Facebook das ich mir jetzt einen Strick nehme und mich erschieße. Alex meinte trocken dazu, dass ich das Ganze als Vlog machen soll, da er es doch zu gern sehen würde. Meiner Einer als Vlogger? Meine Fratze will doch keiner freiwillig sehen! Doch auf für dieses Problem kroch schnell eine Lösung unter einem Stein hervor: Eine Papiertüte ( die braunen )  über den Kopf und diese Tüte jedes Mal anders bemalen. Diese Idee kam scheinbar so gut an, das es unter die Idee sowie per privater Nachrichten „LOS MACH DAS!!!“ hagelte. Manch einer glaubt sogar, das die Nummer Kult-Potenzial hat, das glaube ich allerdings erst wenn ich es sehe ( Sorry Nini 😉 ).

Die Preisfrage bleibt dann dabei allerdings: Was für Vlogs sollen es werden? Oder doch eher Let´s Play? Von allem etwas? Die Nummer will definitiv gut durchdacht werden, aber unter dem Strich für mich vor allem Spaß bringen. Denn ich glaube das wenn ich Spaß daran habe, kann ich andere auch dazu animieren ebenfalls Spaß zu haben. Grundlegende Faktoren sind allerdings jetzt schon vorhanden:
– Leistungsstarker Rechner für Videoschnitt und „Lets Play“, sowie Adobe Software und einer HD Webcam
– Eine Domain für Homepage ( da ich noch nicht sicher bin, ob ich diesen Blog abgetrennt betreiben will)
– Papiertüten & eine Batterie an Edding & Stabilos.
– Eine HD Kamera für „Vlogs“

Eine weitere Idee dabei ist, vielleicht den einen oder anderen wer Bock hat eine Tüte designen zu lassen. Quasi ein „Fan-Projekt“. Und egal wie bescheuert die Tüte aussieht, jede wird garantiert genutzt und dann wird natürlich der „Designer“ namentlich erwähnt im Video. ( Adresse dafür gibt es auf Anfrage )

Eine Seite von mir denkt „Ach das guckt auch trotz der Idee keine Sau“ und die andere meckert dagegen „Abwarten, nachher gefällt es mehr Leuten als dir lieb ist“

Die Idee ist da, Potenzial ebenfalls..bleibt immer noch die Frage: Machen oder nicht machen.



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Veröffentlicht13/06/2016 von StefanBasen in Kategorie "Blog

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